Die Zahl der Erstanträge auf Asyl ist im Jahr 2025 stark zurückgegangen. Sie sank laut Bundesinnenministerium im Vergleich zu 2024 um 51 Prozent. Zehntausende Menschen – rund 20 Prozent mehr als im Vorjahr – wurden abgeschoben. Auch die EU-Kommission meldet deutlich mehr Abschiebungen aus der Europäischen Union insgesamt. „Das ist der klare Beleg dafür, dass die von CSU und CDU angekündigte Migrationswende da ist,“ betonte der Bamberger Landtagsabgeordnete Holger Dremel: „Ich danke unserem Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sehr herzlich, dass er die Migrationswende konsequent durchführt. Sein Kurs der Kontrolle und der klaren Kante wirkt. Dazu gehört auch: Wer keinen Schutzanspruch hat, soll nicht nach Deutschland kommen – wer Straftäter wird, muss gehen. Dieses Signal ist in der Welt angekommen.“
In Zahlen bedeutet das: Die Zahl der Erstanträge sank im vergangenen Jahr um mehr als 116.000 auf 113.236. Im negativen „Rekordjahr“ 2016 waren es noch 722.370 – also noch über sechsmal so viel. In den Folgejahren sank die Zahl der Erstanträge. 2020 lag sie bei 102.581, danach folgte unter der Ampel-Regierung wieder ein Anstieg.